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Dr. Franz Karig

Man hilft einem Menschen vor allem damit, dass man ihm zeigt, wie er Lösungen in sich selbst findet."

 (frei nach Galileo Galilei 1564–1642)

Lernen ist von Geburt an ein ständiger und selbstverständlicher Wegbegleiter in unserem Leben.
Wo immer Lernen stattfindet, gewinnt auch Lerntraining/LernCoaching immer mehr an Bedeutung.
Kernthema beim LernCoaching ist das Visuelle Lernen einschl. der Visuellen Erinnerung. 
Es ist von den lernstarken Schülern "abgeschaut", die es als ihre „Kernkompetenz“ anwenden.
Es geht also nicht um Nachhilfe, sondern um einen Lernstil, der sich ständig millionfach bewährt -
alle erfolgreichen Schüler und Studenten haben ihn praktisch drauf.

"LRS / Legasthenie / Dyskalkulie" - ein Anstoß zu einer öffentlichen Diskussion 

Dazu fand ein Vortrag statt am 14. Febr. 2020, 20h, im QUARTIERSTREFF 46, 79108 Freiburg
In diesem Vortrag wurden ausführlich dargelegt
a) die (suboptimalen) Erinnerungsstrategien bei LRS/Legasthenie und Dyskalkulie sowie  
b) das Einzelcoaching zum Visuellen Lernen (s. u.). 

Ich biete ein gezieltes Einzelcoaching zum Visuellen Lernen an. Es umfasst folgende Themen:

        Lernen allgemein und Erinnern speziell (z. B. bei Legasthenie und Dyskalkulie)
        Lesen und Rechtschreiben
        Handschrift
        Rechnen und Textaufgaben
        Motivation und Konzentration
        Scharf sehen ohne Brille - Augentraining nach L. Angart

Genaueres zum Visuellen Lernen erfahren Sie in meinen Büchern:

       „Leeren statt Lehren - In 5 Schritten zum Visuellen Lernen" (Broschüre für einen ersten Überblick)
       „Entlich bessa rächdschreim und lesn“ - Rechtschreiben, Lesen, AD(H)S - Visuelles Lernen von der Grundschule an
      „Rechnen lernen - kinderleicht?!“ - Rechnen und Textaufgaben - Visuelles Lernen von der Grundschule an
      „Visuelles Lernen“ - Anleitung für (Grundschul-)Lehrer in Einzelschritten (praktisches Ringbuch für den Unterricht)  
       Sie sind zu beziehen beim Verlag epubli, über amazon (beide mit Leseproben und Informationen zum Autor),
       über den örtlichen Buchhandel oder direkt bei mir, per email.
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Sie erreichen mich unter 0761-555 171 (AB) oder +49 1705013676 (SMS) oder über lerncoach-nlp(at)gmx.net   


LRS / Legasthenie / Dyskalkulie

  — Wie man die natürlich vorhandenen Lern-Gewohnheiten der guten Schüler allen anderen Schülern beibringen kann —   

   ●   Sie oder Ihr Kind sind davon betroffen?
 ●   Sie bekommen das nicht in den Griff?
●   Sie geben sich damit nicht zufrieden?
                     Dreimal Ja? Dann ist es Zeit für etwas Anderes!

Viele rechtschreib- oder rechenschwache Schüler lernen viel, ohne den verdienten Erfolg. Es liegt oft daran, WIE sie aus dem Gedächtnis hervorholen (erinnern), was sie gelernt haben. Die lernstarken Schüler holen es als Bilder hervor. Sie sind das Vorbild. Man kann das WIE von ihnen abschauen. 

Die übliche Lehrmeinung ist im öffentlichen Bewusstsein tief verankert. Sie besagt, dass es sehr aufwändig, langwierig oder gar unmöglich ist, Probleme beim Erlernen von Lesen und Schreiben, speziell von LRS/Legasthenie-Symptomen, dauerhaft zu beheben. Lt. Bundesverband Legasthenie gilt zudem: „Eine Lese- und/oder Rechtschreibstörung ist nicht heilbar“, eine wenig ermutigende Feststellung (die Rechenschwäche gehört sinngemäß dazu).

Nach dem klassischen Kommunikations-Modell besteht LERNEN aus drei Gliedern: INPUT (Eingabe/Unterricht) – STORE (Speichern/Gehirn) – OUTPUT (dem Hervorholen des Gelernten, z. B. im Test). Die Bemühungen zur Behebung von Lernproblemen beschränken sich bei allen klassischen Verfahren auf den INPUT. Wie die Ergebnisse von PISA, VERA u. a. und die Klagen der Ausbildungsbetriebe bezeugen, sind die Erfolge höchst unbefriedigend. Auch die Gehirnforschung hat zum Speichern bis dato nichts Bahnbrechendes vorgelegt.  

Wenn man sich anschaut, wie das Erinnern des Gelernten im Unterricht behandelt wird, dann stellt man fest, dass er praktisch nicht beachtet wird. Dazu passt, dass es hierzu keinerlei belastbaren Forschungsergebnisse gibt – eine klare Wissenslücke. Warum also nicht systematisch an der ERINNERUNG ansetzen?! Die DILTS-Methode, welche den Weg zur optimalen Erinnerungs-Strategie für Wörter usw. weist, hebt sich dadurch von der Lehrmeinung ab (Robert Dilts hat diesen alternativen Zugang als erster beschrieben).

Ein Aspekt, der Mut macht

Schauen wir folgendes Szenario an: Alle Schüler einer Klasse bekommen dasselbe Lernangebot, denselben INPUT. Dennoch zeigen sie große Unterschiede beim Test. Was genau machen die leistungsschwächeren Schüler anders als ihre leistungsstarken Klassenkameraden? Wie erinnern sie sich an das Gelernte, managen sie den OUTPUT? Um das für LRS-Symptome herauszubekommen, lässt man sie ein Wort - ohne weitere Hilfen - rückwärts buchstabieren. Die leistungsschwächeren Schüler sprechen sich in der Regel das Wort vor (laut oder leise) und schreiben es „nach Gehör“ hin (auditiv). Bemerkenswert ist, dass die geschriebenen Wörter zwar fehlerhaft sein können (Vater wird geschrieben als z.B. fata, als Fater oder als Vahter), sie beim Vorlesen bzw. Aussprechen jedoch ohne weiteres verständlich sind. Das weist klar auf ihre auditive Entstehung hin („geschrieben wie gehört“).

Die leistungsstarken Rechtschreiber hingegen sehen das Wort als „Wortbild“ im Kopf und brauchen es nur abzulesen oder abzuschreiben. Sie erinnern Wörter demnach mental-visuell – für sie eine ganz alltägliche Vorgehensweise, welche auch die leistungsschwächeren zum Teil, aber eben nur zum Teil, anwenden. 

Die Art, wie man lernt bzw. erinnert/den OUTPUT managet, wird – wie viele andere Gewohnheiten auch – als soziale Prägung von einer Generation zur nächsten weitergegeben, teils völlig unabhängig von „genetisch/vererbt“ oder „Bildungsnähe/-ferne des Elternhauses“. Tatsächlich können leistungsschwächere Schüler den neuen Weg ohne größere Probleme erlernen.

Die DILTS-Methode tut genau das, sie zeigt den leistungsschwächeren Schülern den visuellen Zugang. Sie erlangen damit die KONTROLLE über das, was im Gehirn schon vorhanden ist, und ermöglicht damit rasche Korrekturen, wo nötig. Das hat bspw. ein10jähriger Junge kürzlich erfahren. Er hatte schon Einiges an konventioneller Rechtschreibförderung hinter sich – ohne dauerhafte Verbesserungen. Dann hat er den mental-visuellen Zugang kennengelernt und eingeübt. Beim Nachprüfen seines bereits vorhandenen Wortschatzes erwies sich, dass er ca. 90% davon korrekt gespeichert hat! Wenn man ihm den mental-visuellen Zugang früher gezeigt hätte, dann hätte er schon längst ein besserer Rechtschreiber sein können…

Das Erinnern verläuft beim Kopfrechnen nach demselben Muster. Die einen rechnen jedes Mal neu. Dabei sprechen sie innerlich und hören sich dabei zu, evtl. werden zur Kontrolle die Finger mitbenutzt. Das kostet Zeit und ist fehleranfällig. Die anderen holen das einmal Gelernte auf mental-visuellem Weg hervor. Das geht schneller und ist meist korrekt. Auch hier ist der der visuelle Zugang ein zentraler Punkt zur Überwindung der Rechenschwäche.

Übrigens: Eine wissenschaftliche Überprüfung der DILTS-Methode liegt bisher nicht vor. Ein Heilversprechen ist nach Heilmittelwerbegesetz (HWG) daher nicht zulässig – und eine Garantie gebe ich grundsätzlich nicht.

Stichwörter: Lernen, Lesen, Schreiben, Rechnen, LRS, Legasthenie, Dyskalkulie, Schreiben nach Gehör, Beheben der Symptome, mental-visuelles Erinnern, Bildungsnotstand

"Gibst du einem Menschen einen Fisch, hat er Nahrung für einen Tag. Lehrst du ihn zu angeln, hat er Nahrung für sein Leben."

- (Chines. Weisheit) -