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Dr. Franz Karig

"Man hilft einem Menschen vor allem damit, dass man ihm zeigt, wie er Lösungen in sich selbst findet."

(frei nach Galileo Galilei)

Lernen ist von Geburt an ein ständiger und selbstverständlicher Wegbegleiter in unserem Leben. Wo immer Lernen stattfindet, in der Schule, im Studium oder in der beruflichen Weiterbildung, gewinnt auch Lerntraining/LernCoaching im Visuellen Lernen   - anstelle von z. B. Nachhilfe - immer mehr an Bedeutung. Es nutzt das Visuelle Lernen, welches den lernstarken Schülern als ihre eigentliche „Kernkompetenz“, die sie auf praktisch alle Fächer anwenden, "abgeschaut" ist.

"Legasthenie / Dyskalkulie - ein Anstoß zu einer öffentlichen Diskussion" s. u. 

Ich biete ein gezieltes Einzelcoaching zum Visuellen Lernen an. Es umfasst folgende Themen:

  • Lernen allgemein und Erinnern speziell (z. B. bei Legasthenie und Dyskalkulie)
  • Lesen und Rechtschreiben
  • Handschrift
  • Rechnen und Textaufgaben
  • Motivation und Konzentration
  • Scharf sehen ohne Brille - Augentraining nach L. Angart

Genaueres zum Visuellen Lernen erfahren Sie in meinen Büchern:

  • „Leeren statt Lehren - In 5 Schritten zum Visuellen Lernen" (Broschüre für einen ersten Überblick)
  • „Entlich bessa rächdschreim und lesn“ - Rechtschreiben, Lesen, AD(H)S - Visuelles Lernen von der Grundschule an
  • „Rechnen lernen - kinderleicht?!“ - Rechnen und Textaufgaben - Visuelles Lernen von der Grundschule an
  • „Visuelles Lernen“ - Anleitung für (Grundschul-)Lehrer in Einzelschritten (praktisches Ringbuch für den Gebrauch im Unterricht)

Sie sind zu beziehen beim Verlag epubli, über amazon (beide mit Leseproben) und über den örtlichen Buchhandel.

Sie erreichen mich unter +49 1705013676 (telefonisch oder mit einer SMS) oder über fkarig(at)web.de  

Legasthenie / Dyskalkulie - ein Anstoß zu einer öffentlichen Diskussion

Es geht darum, die natürlich vorhandenen Lern-Gewohnheiten der guten Schüler allen anderen Schülern beizubringen – und das ganz ohne zusätzliche Regeln.

Die übliche Lehrmeinung ist im öffentlichen Bewusstsein tief verankert. Sie besagt, dass es sehr aufwändig, langwierig oder gar unmöglich ist, Probleme beim Erlernen von Lesen und Schreiben, speziell von LRS/Legasthenie-Symptomen, dauerhaft zu beheben. Lt. Bundesverband Legasthenie ist zudem „eine Lese- und/oder Rechtschreibstörung […] nicht heilbar“, eine wenig ermutigende Feststellung (die Rechenschwäche gehört sinngemäß dazu). https://www.bvl-legasthenie.de/legasthenie/therapieansaetze.html 

Nach dem klassischen Kommunikations-Modell besteht Lernen aus drei Gliedern: INPUT (Eingabe) – STORE (Speichern) – OUTPUT (Ausgabe). Der INPUT erfolgt im Unterricht. Zum SPEICHERN dient das Gehirn. Der OUTPUT ist das Hervorholen des Gelernten, z. B. im Test. Die Bemühungen zur Behebung von Lernproblemen beschränkten sich bisher auf den INPUT. Die Erfolge sind dabei unbefriedigend, wie die Ergebnisse von PISA, VERA u. a. und die Klagen der Ausbildungsbetriebe bezeugen. Auch die Gehirnforschung hat bis dato nichts Bahnbrechendes vorgelegt.

Wenn man sich anschaut, wie das Erinnern des Gelernten, der OUTPUT-Schritt, im Unterricht behandelt wird, dann stellt man fest, dass er praktisch nicht beachtet wird. Dazu passt, dass es hierzu keinerlei belastbaren Forschungsergebnisse gibt – eine klare Wissenslücke. Warum also sich nicht einmal systematisch am OUTPUT ansetzen. Die DILTS-Methode hebt sich dadurch von der Lehrmeinung ab.

Ein Aspekt, der Mut macht

Bedenken Sie: Alle Schüler einer Klasse bekommen dasselbe Lernangebot, denselben INPUT. Dennoch zeigen sie große Unterschiede beim Test. Was genau machen die leistungsschwächeren Schüler anders als ihre leistungsstarken Klassenkameraden? Wie erinnern sich an das Gelernte? Um das herauszubekommen, für LRS-Symptome, lässt man ein Wort rückwärts buchstabieren. Die leistungsschwächeren Schüler sprechen sich in der Regel das Wort vor und schreiben es dann „nach Gehör“ hin (auditiv). Oft sind die geschriebenen Wörter zwar fehlerhaft: Vater wird geschrieben als z.B. fata, als Fater oder als Vahter. Beim Vorlesen bzw. Aussprechen sind sie jedoch ohne weiteres verständlich. Das weist auf ihre auditive Entstehung hin („geschrieben wie gehört“).

Die leistungsstarken Rechtschreiber sehen das Wort als „Wort-Bild“ im Kopf und brauchen es nur abzulesen oder abzuschreiben. Sie erinnern Wörter demnach mental visuell – eine ganz alltägliche Vorgehensweise.

Die Art, wie man lernt bzw. erinnert, wird– wie viele andere Gewohnheiten auch – als soziale Prägung von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Das verführt zu Annahmen, die auf die Ursache(n) hinweisen sollen: „genetisch/vererbt“ oder „Bildungsnähe/-ferne des Elternhauses“. 

Es liegt nahe, leistungsschwächeren Schülern den mental-visuellen Zugang zu zeigen. Die DILTS-Methode tut das. Das hat bspw. ein 10jähriger Junge kürzlich erfahren. Er hatte schon Einiges an konventioneller Rechtschreibförderung hinter sich – ohne dauerhafte Verbesserungen. Dann hat er den mental-visuellen Zugang kennengelernt und eingeübt. Beim Nachprüfen seines bereits gelernten Wortschatzes erwies sich, dass er ca. 90% davon korrekt gespeichert hat! Wenn man ihm den mental-visuellen Zugang früher gezeigt hätte, dann hätte er schon längst ein besserer Rechtschreiber sein können…

Die Erinnerung verläuft beim Kopfrechnen nach demselben Muster. Die einen rechnen jedes Mal neu. Dabei sprechend sie innerlich und hören sich dabei zu, evtl. werden zur Kontrolle die Finger benutzt. Das kostet Zeit und ist fehleranfällig. Die anderen holen das einmal Gelernte auf mental-visuellem Weg hervor. Das geht schneller und ist meist korrekt.

Stichwörter: Lernen, Lesen, Schreiben, Rechnen, LRS, Legasthenie, Dyskalkulie, Schreiben nach Gehör, Beheben der Symptome, mental-visuelles Erinnern, Bildungsnotstand

"Gibst du einem Menschen einen Fisch, hat er Nahrung für einen Tag. Lehrst du ihn zu angeln, hat er Nahrung für sein Leben."

- (Chines. Weisheit) -